Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Kontostand:                  -47,86

Ausgaben:                     00,00

Einnahmen:                   01,00

Verwendungszweck:       Spende

Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, etwaige Spenden doch anzunehmen. Also habe ich den angebotenen – geschenkten – Euro gleich als Einnahme verbucht. Frei nach Pulp Fiction: „Fuck Pride!“

Wenn tatsächlich jemand 1 Million Euro spendet, ist das Projektziel für erreicht erklärt 🙂

Nach einem anstrengenden Vormittag der Kinderbetreuung geht’s jetzt weiter mit der Recherche.

Bücher sind super. Ich bin im wahrsten Sinn des Wortes bibliophil und lese alles, was mir in die Hände kommt: Billige Illustrierte, teure Hochglanzmagazine, Comics, Bücher jeglicher Art. Ich bin sogar einer der wenigen die ich kenne, Menschen, die Bedienungsanleitungen lesen. Dabei beschränkt sich das Lesen nicht nur auf Printmedien, sondern umfasst auch elektronische Medien wie E-Books und Websites. Genau betrachtet, sind auch Audiodateien Texte, ebenso wie Videos. Ich sauge alles auf, versuche, aus allem zu lernen – über möglichst viele Themenbereiche.

Meine Vorstellung dabei: Wenn ich jemals bei Wer wird Millionär mitmache, wer weiß, vielleicht hilft mir ein möglichst breites Wissensspektrum. Außerdem weiß ich gerne Dinge.

 

Ich lese einerseits eine feste Zahl von Büchern (echte Bücher) pro Woche, andererseits lese ich zeitabhängig: Jeden Tag mindestens eine Stunde, egal, was. Meistens Zeitung, bzw. Nachrichten. Viele Texte überfliege ich einfach so, meistens versuche ich jedoch, möglichst aktiv zu lesen. Sobald ich merke, dass keine Rückkopplung vom Gehirn mehr kommt und meine Augen lediglich mechanische Bewegungen über die Zeilen ausführen, mache ich stattdessen lieber ein Nickerchen in unserer Bibliothek.

Vielleicht funktioniert das ja dann.

18:27 Uhr. Nachtrag.

Nachmittags Kaffeetrinken mit Orell und Lukas. Im Gespräch ging es um Kondensstreifen und ums Fliegen. Lukas ist Drachenflieger. Er meint, wenn man ab und zu mal die Perspektive ändert, die Dinge von oben betrachtet, dann bringt einen das auf völlig neue Ideen. Ich sollte das mal ausprobieren.

Bin zwar offen für Vieles, habe aber leider Höhenangst. Orell meint, wenn man Höhenangst hat, ist das eine schlechte Voraussetzung dafür, Millionär zu werden. Mist.

Um meine Höhenangst zu bekämpfen, machen wir Trockenübungen: Wir bauen den Drachen bei uns vor dem Haus auf. Ich leg mich dann rein in das Gurtzeug und stelle fest: Es ist gar nicht so schlimm. Aber es ist einsam, da ganz oben.

Der Tag war übrigens nicht verloren: Ich habe einiges gelesen, eine Fast-Erfahrung im Drachenfliegen gemacht und abschließend haben wir noch gegrillt.

Der Weg zur ersten Million beginnt entschleunigt.

Ich bin übrigens dankbar für jeden Vorschlag, der mir auf dem Weg zur Million weiter hilft. Flexibilität und Kreativität sind oberstes Gebot – ich hab mir vorgenommen, alle Tipps, die ich zum Thema Reichtum/Erfolg bekomme, auch tatsächlich auszuprobieren.

Ob das funktioniert?

Wir werden es sehn.


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