Genie und Wahnsinn?

Kontostand:                  -506,37

Ausgaben:                     19,90

Einnahmen:                    00,00

Verwendungszweck:       Kopf schlägt Kapital

Diese klassische Berufung auf die Vernunft und Wissenschaft verleiht mir einen Zukunfts- und Fortschrittsoptimismus, der mich glauben lässt, dass sich die wesentlichen Probleme des menschlichen Zusammenlebens in einer vernunftorientierten Gesellschaft schrittweise lösen lassen. Dabei bemühe ich mich, die Dialektik der Aufklärung, die auch ein Scheitern beinhalte, so gut wie möglich zu ignorieren. Wichtigster Grundsatz dabei ist: Nie aufgeben.

Ein Genie (über das französische génie vom lateinischen genius, ursprüngl. „der Erzeuger“, von griechisch γίγνομαι „werden, entstehen“, dann auch „persönlicher Schutzgott“, später „Anlage, Begabung“) ist eine Person mit überragend schöpferischer Geisteskraft („ein genialer Wissenschaftler“, „ein genialer Künstler“) oder auch besonders herausragenden Leistungen auf anderen Gebieten.

In Deutschland und Frankreich kann der Begriff „Genie“ auf „ingenium“ (natürliches, angeborenes Talent) zurückgeführt werden. In der Renaissance begann man, mit dem Wort „Genie“ künstlerische Schaffenskraft oder die Quelle der Inspiration zu beschreiben.

Ein Buch mit einem interessanten Titel: Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein. von Günter Faltin (Gebundene Ausgabe – 14. Januar 2010)

Hier erklärt der Autor, unter Berufung auf den amerikanischen Psychologieprofessor Daniel Goleman, was den Unterschied zwischen normalen Menschen und Genies ausmacht: Genies geben niemals wirklich auf. Und das, obwohl – rational betrachtet – die Lage aussichtslos erscheint. Wo normale Menschen einfach aufhören, schaffen es Genies, das Problem, das es zu lösen gilt in einen unbewussten Teil ihres Gehirns zu verschieben, wo es trotzdem nach wie vor präsent ist. Irgendwann taucht dann scheinbar unvermittelt die passende Lösung auf, allerdings nicht an der Stelle, an der man sie vermutet hätte. Hat das Problem zu diesem Zeitpunkt das Bewusstsein schon völlig verlassen, so kann es nicht gelöst werden. Gelingt es jedoch, das Problem aus den versteckten Gehirnwindungen, in denen es zwischengelagert wurde, wieder hervorzuholen, so können Problem und Lösung wie zwei Puzzleteile zusammengesetzt werden.

Natürlich gelingt eine solche Problemlösung nicht immer. Allerdings immer noch öfter, als wenn man das Problem völlig aus dem Bewusstsein streicht, ohne die geringste Aussicht auf eine Lösung.

Diese Methode kann man tatsächlich trainieren: Wie bei einem multitaskingfähigen Computer einen Prozess im Hintergrund arbeiten lassen und gelegentlich überprüfen, ob die CPU schon fertig gerechnet hat.

Hier noch ein passendes Zitat aus Bruce Lees Jeet Kune Do:

Der Wille gestaltet den Menschen, zum Erfolg braucht der jedoch Mut und Ausdauer. Er darf niemals aufgeben.

Tao of Jeet Kune Do von Bruce Lee und Gilbert Johnson von Ohara Publications (Taschenbuch – 1. Oktober 1975)

 Memo an mich selbst: Gei Gelegenheit meine alten Karate/Kampfsport-Bücher durchforsten – ist Erfolg haben eine Art Kampfsport?

Bestellt: EQ. Emotionale Intelligenz von Daniel Goleman und Friedrich Griese (Taschenbuch – 1. Mai 1997); gebraucht: 0,97€ + 3€ Porto.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Genie; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hong_kong_bruce_lee_statue.jpg


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