Walfische

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Wale sind gar keine Fische. Sie atmen nicht durch Kiemen, sondern besitzen – wie alle Säugetiere – Lungen. Wenn sie einatmen wollen, müssen sie das an der Wasseroberfläche tun. Wenn sie ausatmen, schießt aus einem Loch an ihrem Rücken eine Wasserfontäne heraus. Erst wenn sie Luft geholt haben, können sie wieder abtauchen zum Meeresgrund.

Bei Säugetieren wird die Atmung unbewusst durch das Gehirn gesteuert, deshalb atmen wir auch im Schlaf noch. Bei Walen ist das anders: Wale müssen bewusst ein- und ausatmen, ihr Gehirn muss sozusagen permanent aktiv sein.

Wann schlafen Wale dann?

Gar nicht.

Zumindest nicht richtig.

Bei Walen ist immer mindestens eine Gehirnhälfte hellwach und sorgt für die Atmung. Die andere kann sich getrost ausruhen. Nach etwa zwei Stunden weckt dann die eine Gehirnhälfte die andere und es ist Schichtwechsel.

Das gleiche trifft auf die Augen zu: Wale haben immer ein Auge offen – nämlich das, das der gerade aktiven Gehirnhälfte gegenüber liegt. So können Wale auch im Schlaf (besser: Halbschlaf) schwimmen und etwaigen Hindernissen ausweichen (Eisbergen, der Titanic).


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