Monatsarchiv: Dezember 2011

Remix

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Silvester.

In der Badewanne gelegen und Kurzgeschichten von Benjamin von Stuckrad-Barre gelesen: Remix. Christoph Schlingensief (gotthabihnselig) hat mal darüber gesagt: „Das ist wie der zweite Blick nach hinten, wenn man erkennen muss, dass die Bilder echt sind, durch die man gerade noch durchgesehen hat. Vorausgesetzt, sie sind echt!“


Lissabon

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Heute in memoriam unseres Sommerfestes das Feuerwerk Lissabon gekauft. Vielleicht kann ich an Silvester ein paar gute Fotos schießen.

Ist es tatsächlich schon ein halbes Jahr her, seit wir bei uns im Wohnzimmer den Auftritt mit der Band hatten?

Wie die Zeit vergeht…


Camerata

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So, jetzt ist bald Jahresende und zeit für eine Zwischenbilanz – die ich allerdings noch bis ins neue Jahr hinausschiebe.

Eines steht bisher allerdings fest: Die 500€, die ich seit einiger Zeit in meinem Portmonnaie trage, funktionieren nur bedingt. „Geld zieht Geld an“, das war der Ausgangsgedanke, warum ich den großen Schein überhaupt mit mir herumtrage. Das stimmt so nicht, denn bisher habe ich noch nicht sehr viel Geld verdient. Reicher geworden – tatsächlich im materiellen Sinne – bin ich allerdings schon, denn ich habe seither so einiges an Dingen entweder geschenkt bekommen oder zumindest sehr günstig gekauft (letztes Beispiel: Ein VHS-Fotokurs, bei dem ich als Ersatzmann eingesprungen war).

Heute: Anruf eines alten Kollegen, er hat Karten für ein Neujahrskonzert der Camerata in Salzburg, am 01. januar 2012 (http://www.camerata.at/de/)

Nun habe ich zwar in meiner Jugend 15 Jahre Geige gespielt, aber klassische Musik ist, ehrlich gesagt, nicht so hundertprozentig mein Ding. Dennoch dachte ich mir, dass es doch ein schöner Anfang für’s neue Jahr sei, mit Isi dort hinzugehen. Zumal mir der Kollege zwei Karten (2. Reihe) schenkt.

Also, erneuter Einsatz meines Maßanzuges, der eigentlich gar keiner ist. Für diese Gelegenheit jedoch absolut passt.


hinterm Haus

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Heute völlig unproduktiv gewesen.

Gestern Abend: Es klingelt, Lukas steht draußen mit einer Kiste Bier. Erst Pac Man gespielt, dann Donkey Kong und zum Schluss Mario Kart Wii. Heute brach gelegen.

Lukas hat ein gutes Mittel gegen Stress: Immer, wenn es ihm schlecht geht, geht er Fliegen.

Später: Mit den Kindern hinterm Haus spazieren gegangen.

Irgendwann kamen dann noch ein paar Nachbarskinder dazu.

Kurzerhand beschlossen alle, wieder umzudrehen und bei uns zu Hause mit den Weihnachtsgeschenken der Kinder zu spielen.

Mit der Ruhe war es vorbei. Aber das war nicht schlecht.

kurze Recherche:

Als Koronar- oder Herzkranzgefäß wird eine Arterie bzw. Vene bezeichnet, die den Herzmuskel mit Blut versorgt oder dieses aus ihm abführt. Die Herzkranzgefäße sind kranzförmig um das Herz angeordnet. Das Wort stammt vom lateinischen coronarius, was kronen- oder kranzförmig bedeutet.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Koronararterie)

und:

Das Aneurysma, auch Arterienerweiterung oder umgangssprachlich Arterielle Aussackung genannt, ist eine spindel- oder sackförmige, lokalisierte, permanente Erweiterung des Querschnitts von Blutgefäßen.

Die Brisanz zentraler Aneurysmen liegt in ihrer potentiell tödlichen Rupturgefahr (also Rissgefahr). Diese steigt mit zunehmendem Querdurchmesser des Aneurysmas, da die elastischen Rückstellkräfte der Gefäßwand proportional zum wachsenden Radius abnehmen (vgl. Gummiballon).

(http://de.wikipedia.org/wiki/Aneurisma)

Folglich ist ein Koronaraneurysma eine sackartige Erweiterung der Herzschlagader. Wenn sich die Aorta von normal 3,5cm auf 5,5cm und mehr ausdehnt, sollte man schleunigst operieren.

Immerhin ist beim Großvater so weit alles ganz gut gegangen.


Klettergerüst

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Im Krankenhaus gewesen.

Herzchirurgie, Onkologie, Pädiatrie, alles da. Irgendwie deprimierend: Der schöne Krankenhausspielplatz mit Kindern, die vergnügt herumtollen.

 


Aufräumarbeiten

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Bei Syl die Reste der gestrigen Weihnachtsfeier aufgeräumt.

Und abends gleich noch das Schlagzeug wieder aufgebaut.

Ich liebe mein Zildjian Sweet Ride.


Rock around the Christmas Tree

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Nachtrag:

Bei Syl zu Hause: Rock around the Christmas Tree. Wir spielten mit der Band im Wohnzimmer.

Eine lustige Mischung aus Partygästen.

Konversations-Highlight:

Partygast: „Eine Freundin von mir ist mit einen der besten Tätowierer in ganz Deutschland verheiratet. Der ist überall tätowiert. Und seine beste Tätowierung: Ein Hamburger mit Pommes. Auf der rechten Wade.“

Ich: „Etwas dämlicheres gibt es wohl kaum!“

Partygast: „Warum? Es ist eine sehr muskulöse Wade.“

Wir spielten nicht schlecht und es machte wirklich Spaß. Trotzdem dachten wir alle natürlich an Großvater.