menschliches Gewebe

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Endlich ein Lichtblick: Prof. Robert Jütte hat für die Kultusministerkonferenz eine Handreichung geschrieben zum Umgang mit Präparaten aus menschlichem Gewebe. Hab ihm eine Mail geschrieben, vielleicht hilft er mir weiter.

Sehr geehrter Prof. Jütte,

im Zuge einer privaten Recherche bin ich auf ihre „Empfehlungen zum Umgang mit Präparaten aus menschlichem Gewebe“ gestoßen und wende mich nun mit meinem Problem an Sie persönlich, da ich ansonsten leider nicht mehr weiter weiß: Ich habe aus einem Nachlass ein echtes menschliches Skelett erhalten, vermutlich aus den 50er-70er Jahren des 20. Jh.

Nun stellen sich mir mehrere Fragen – unabhängig von der ethisch/moralischen Seite der Sache:
Ist es legal ein solches Skelett zu besitzen (zumal die Herkunft nicht geklärt ist)?
Ist es legal, ein solches Skelett zu verkaufen (d.h. darf man ein Präparat aus menschlichem Gewebe überhaupt mit Gewinnabsicht verkaufen – im Sinne einer „Antiquität“)?
Ist es legal, ein solches Skelett zu verschenken (d.h. ohne Gewinnabsicht)?

Und zur Historie: Bis wann war es in Deutschland möglich, echte Skelette zu beziehen, bzw. wer durfte sie beziehen (Forschungseinrichtungen? Privatpersonen? Ärzte?)? Gibt es hier Unterschiede zu unseren Nachbarländern, bzw. Innerhalb der EU?

Vielen Dank im Voraus!


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