Gewaltprävention durch meditatives Trommeln?

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Verwendungszweck: –

War heute schon mal in den Ausstellungsräumen und habe die Gegebenheiten begutachtet. Konnte leider nicht schon früher rein, da das ganze regulär als Tagungsraum genutzt wird und diese Woche noch Seminare statt finden.

Ich erhielt von einem freundlichen Mitarbeiter eine Führung: Haupträume inklusive Abstellkammer.

Neben allerlei Werkzeug fand ich hier versteckt: Ein kaputtes Schlagzeug!

Auf die Frage, was es mit dem Drumkit auf sich habe, antwortete der freundliche Mitarbeiter, das sei mal angeschafft worden, um es für irgendeine dubiose Gruppendynamik-Schulung zu verwenden.

Dem Zustand nach, war die Gruppendynamik-Schulung nicht sehr erfolgreich, denn das Fell der Bassdrum war eingetreten, die kupferfarbene Folierung teilweise gerissen. Außerdem war es schon ziemlich alt, denn die Snare war über und über mit Flugrost bedeckt. Man konnte gerade noch erkennen, dass es sich wohl mal um eine Stahl-Snare gehandelt hat.

Ich bot an, das Schlagzeug zu reparieren und neue Felle aufzuziehen, doch der Mitarbeiter winkte ab: Das ist so alt, das rentiert sich nicht mehr. Wenn sie wollen, können sie es mitnehmen. In einem der Schränke sind auch noch ein paar andere Trommeln.

Als das Handy des Mannes klingelte, sah ich mich in der Abstellkammer um und entdeckte tatsächlich noch drei Toms: 12“, 13“ und 16“ – seltsame Größenabstimmung. Alle drei kupferfarben und mit dem Label Oakland. Eine kaputte Fußmaschine, zwei verbogene Beckenständer. Leider keine Becken.

Der freundliche Mann half mir sogar, das Schlagzeug ins Auto zu bringen.

Zu Hause schlug Isi die Hände über dem Kopf zusammen („Was du immer anschleppst!“) und Orell und Lukas bogen sich vor Lachen. Die Kinder fanden besonders das kaputte Trommelfell spannend – ob der unkontrollierten Gewalt.

E-Mail Konto gecheckt: Das läuft fast über vor lauter Buch-Bestellungen! Habe die Millionärs-Bücher inseriert und dann leider vergessen.

Also: Packzettel und Etiketten gedruckt, aufgeklebt, sortiert etc. Isi, Lukas und Orell haben geholfen. Heimarbeit macht Spaß.

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