Zimmer mit Sonne

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Ob dem nicht näher bestimmten Wirtschaftsbosssupermanager ein Bild von Büroräumen gefällt, wo sich Arbeiterameisen hinter bunten Jalousien vor der Sonne verstecken (müssen)?

Wie hat man nur die Liegestühle dort rauf gebracht?


Miami Vice

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Bleibt noch das dritte Bild.

Auf Motivsuche.

Hier erwartete ich, dass jeden Moment Crockett und Tubbs aus dem Hintereingang der Diskothek kommen.

Ich wartete eine Zeit lang, doch nichts passierte.


weinen Engel?

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Nach verschiedenen Vorschlägen (mehr als drei 😉 ) habe ich mich mit Art Bechstein auf etwas Konservatives geeinigt. In einem Hinterhof habe ich vor einer uralten Ziegelmauer eine korrodierte Skulptur gefunden. Ob der Schatten unter den Augen Absicht des Künstlers war oder eine Laune der Natur, die hier zerstörerisch und kreativ gleichzeitig wirkte, vermag ich nicht abzuschätzen.

Der Effekt erhebt das Motiv aber über das Alltägliche hinaus. Gleichzeitig ist es konservativ genug, um als Wohnzimmerdekoration zu dienen.

Für meinen Geschmack zwar etwas zu konkret/figürlich, aber Bechstein wollte es so. Immerhin ist es Ton in Ton und flächig, passt also zu meinem Stil.

Für morgen hat der Wetterbericht übrigens wieder Regen angesagt.


Speed-Sports

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Der Autofocus der D7000 ist schön schnell, auch bei so rasanten Sportarten wie Rollschuhschach 😉

Im Ernst: Die Kinder bei ihren Skateboard-Stunts zu fotografieren macht richtig Spaß:


Vampir

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Auftragsarbeiten zu erledigen ist schwieriger, als ich dachte: Bin immer noch auf der Suche nach einem sakralen/spirituellen/geistlichen Motiv für Bechsteins Freund.

Die neue Kamera ist sehr gut, aber etwas schwieriger zu bedienen als meine bisherige. Der Druckpunkt des Auslösers ist fast nicht vorhanden, so dass ich anfangs öfter versehentlich geknipst habe. Immerhin hat sie nette Features, wie z.B. benutzerdefinierte Einsellungen, zwei SD-Karten-Slots und die ISO-Werte lassen sich enorm hoch einstellen, ohne dass sich ein Bildrauschen bemerkbar macht. Damit lässt sich auch bei schlechteren Lichtverhältnissen noch vernünftig fotografieren.

Der Focus sitzt auch punktgenau, allerdings muss man besser aufpassen, was genau man focussiert, damit auch wirklich die Beabsichtigten Bildteile scharf werden – bei Porträts z.B. die Augen und nicht die Nasenspitze.

Meine alte Kamera war da etwas verzeihender 😉

 


„etwas mit Medien…“

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Neue Kamera ausprobiert. Habe mich mit Art Bechstein auf das erste von drei Fotos geeinigt. Es hat etwas mit Medien zu tun:

Habe den ganzen Vormittag damit verbracht, Bilder von der Überwachungskamera zu schießen. Die Kamera hab ich zufällig hinter der Tankstelle entdeckt, an der Hausmauer einer Spedition. Das Gelbe Gebäudedach im Hintergrund ist die Autowaschanlage. Ich knie gerade unter einer Schranke und fotografiere nach oben. Die Sonne steht noch tief am Himmel, so dass der Schatten direkt unter die Kamera fällt.

Habe das gleiche Motiv auch noch zu verschiedenen Tageszeiten, mit unterschiedlichem Schattenwurf der Kamera ausprobiert, doch die Version ohne Schatten funktioniert am besten. Auch der Himmel ist bis auf ein paar kleine federn links oben wolkenlos.

Die Kombination der Farben verleiht dem ganzen ein bisschen Miami Vice Ästhetik.

Passt perfekt in den Grafischen Realismus: Unwirkliche Farben, große Flächen und als zentraler Punkt eine fast schon unheimliche Überwachungskamera.

Art Bechstein war begeistern 🙂


eine Überraschung

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So, war heute nochmal bei Art Bechstein und hab folgendes bekommen:

Eine D7000 von Nikon: 16 Megapixel im DX-Format. Damit habe ich schon mal ein bisschen Pixelpufer für reprofähige Fotos.


eine neue Kamera

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So, neue Kamera und Objektive bestellt: Nikon D800 – Vollformat. Damit lassen sich auch großformatige Abzüge in sehr guter Qualität erstellen.

Das Problem: Die Kamera erscheint offiziell zwar am 22. März, wird wohl aber erst Mitte April an die Läden ausgeliefert. Und das auch nur in begrenzter Stückzahl.

Art Bechstein meinte aber, das sei nicht so schlimm. Ich solle mir passende Motive suchen, die ich – wenn möglich – mit einer besseren Kamera reproduzieren kann. Und er besorgt als Übergangslösung noch eine andere Kamera.

 


mehr Engel

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Noch ein paar Fotos von der Statue gemacht. Hochformat.

Lässt sich da wirklich was rausholen?

Ich muss mir meine Vorschläge für Bechstein gut überlegen, schließlich will ich mich ja nicht blamieren.

Als ich gerade am Boden kniete, Zoom voll ausgefahren und im Sucher Belichtung und Focus kontrollierte, merkte ich, wie sich jemand neben mich stellte. „Ich mach jetzt das Foto, alles andere kann warten“ dachte ich mir und zeigte mich unbeeindruckt.

Nachdem ich fertig war, sah ich auf und versuchte im Gegenlicht der Sonne auszumachen, wer mich da belästigt. „No, wos mochn’s do“ hörte ich einen starken österreichischen Akzent, „Sie fotografiern mein Privateigentum.“

Ich stand auf und sah mich einem untersetzten glatzköpfigen Mann im Anzug gegenüber.

„Keine Angst,“ versuchte ich zu beruhigen – denn die meisten Menschen haben tatsächlich Angst, wenn man ihr Privateigentum fotografiert – „ich fotografiere nur rostige Dinge und behaupte, es sei Kunst.“ Zum Beweis zeigte ich ihm auf dem Display meiner Kamera, was ich gerade fotografiert hatte. Er warf einen mikrosekundenlangen Blick auf den Bildschirm und meinte dann in abwertendem Ton: „No, donn mochn’s mal ruhig weiter. Der wahre Künstler ist nämlich do drinnen und erschafft gerade eine Skulptur.“ (insert: überhebliches Zupfen am Anzugaufschlag)

Da er offensichtlich auf eine Reaktion wartete, bot ich sie ihm: „Darf ich dem wahren Künstler vielleicht bei der Arbeit zusehen?“ – „No, genga’s rein, da können’s was lernen.“

Schon stand ich im Halbdunkeln zwischen Schmelzöfen und Alteisen und Gipsformen für Statuen. Der wahre Künstler stand daneben, begutachtete Metallmischungen und schaufelte dann aus verschiedenen Eimern verschiedenfarbige Späne herum.

Wie sich herausstellte, befand ich mich auf dem Gelände einer ehemaligen Eisengießerei. Nach der Jahrtausendwende wurde das Gebäude und alles Drum und dran zu einem Eventgelände umgestaltet, das sich aber nur zehn Jahre hielt. Vor ein paar Jahren dann hatte der Österreicher das ganze aufgekauft, die Eisengießerei reaktiviert und einen Künstler angestellt, der hier mit seinen Mitarbeitern Eisenskulpturen anfertigt.

Ich durfte nach herzenslust fotografieren, jedoch bat mich der Künstler, keine relevanten Fotos ins Internet zu stellen. Wir einigten uns auf ein unscharfes Bild, auf dem die Anonymität der abgebildeten Personen gewährt ist. Wenn es um Fotos geht, sind die Leute seltsam. Besonders Künstler.

 

 

 


auf der Suche nach Engeln

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habe ich heute gefunden. Mal sehn, ob sich daraus etwas machen lässt: