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Wer’s findet, dem gehört’s?

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AAARRRRGHHHH!

Isi zeigte mir einen 500€ Schein. Ich habe natürlich sofort die Nummer verglichen – es war tatsächlich meiner.

„Den hab ich vor zwei Wochen im Wäschekorb gefunden und vor der Waschmaschine gerettet. Was ich finde, gehört mir.“ Vor zwei Wochen hatte ich mein Lieblingshose in die Waschmaschine gesteckt – das bedeutete, dass sich der Schein vor zwei Tagen gar nicht mehr in meiner Tasche befunden hatte.

Habe mich anscheinend schon so an Reichtum gewöhnt, dass es mir gar nicht aufgefallen ist, dass ich das Geld nicht mehr hatte.

Isi sagt, ich muss das Geld von meinem Projektkonto abziehen, da ich das Geld verloren habe.

Ich sage, dass ich es nicht verloren habe, schließlich hat Isi es ja gefunden.

Isi sagt, der Schein gehört jetzt ihr, ansonsten wäre er in der Waschmaschine.

Ich sage, das wäre gut gewesen, dann wäre das Geld gewaschen worden.

Am Ende gab mir Isi den Schein doch wieder. Sie wollte das Projekt nicht gefährden.

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reich zu sein fühlt sich gut an

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Fehler sind immer zu verzeihen, wenn man den Mut hat, diese auch zuzugeben.

– Bruce Lee

Syl hat mich zu einem Geschäftsessen mit “seinen“ Amerikanern eingeladen.

Der Grund: Sein Auto war kaputt. Er hatte es gerade noch bis zu uns geschafft, dann ging überhaupt nichts mehr. Also wollte er sich unser Auto ausleihen („öffentliche Verkehrsmittel bei Geschäftsterminen scheiden aus“ lernte ich von Syl). Da ich erst die Kindersitze ausbauen musste, mussten die Geschäftspartner kurz warten und vergnügten sich die Zeit beim Kickerspielen.

Foto: Bruce McAdam Reykjavik, Iceland

 

Höflich wie ich bin, ließ ich die Gäste gewinnen (obwohl ich von Orell trainiert war: Kein Auge dem Feind). Sie dankten mir den freundlichen Zug, indem sie meinten, ich sollte doch mitkommen zum Essen. Syl schaute zwar ein wenig irritiert, aber ein Zwei-Sterne-Essen ließ ich mir natürlich nicht entgehen.

Am Restaurant angekommen, fiel Syl auf, dass er sein Jackett in seinem eigenen Auto hatte liegen lassen – mit Geld und Kreditkarte.

Jetzt war der Zeitpunkt des Triumphes gekommen: Meine Hose hatte nicht nur messerscharfe Bundfalten sondern auch 500€ in der Tasche.

Reich zu sein fühlt sich wirklich gut an.

Souverän bot ich Syl an, die Rechnung zu übernehmen.

Er nahm dankend an.

Die Amerikaner tranken eine Flasche Wein nach der anderen. Für 100€ das Stück. Zum Glück übernahmen sie zum Schluss die Rechnung. Ich wette, 500€ hätten nicht gereicht.

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sprengisandur_bus_breakdown_by_Bruce_McAdam.jpg


Fühle das Geld

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Verwendungszweck:       Das Geld fühlen

 

In seinem Buch Der Weg zur finanziellen Freiheit empfiehlt Bodo Schäfer verschiedene Tricks, die helfen sollen, Verantwortung zu übernehmen.

Die meisten Menschen haben – unbewusst – eine negative Einstellung Geld gegenüber. Dies hindert sie daran, Ideen und Konzepte zu entwickeln, um reich zu werden.

Jeder will mehr Geld. Die Frage ist nur, ob das Unterbewusstsein das auch will. Das Unterbewusstsein funktioniert wie eine höhere Instanz, die jegliche Planungen und alle guten Vorsätze über den Haufen wirft, wenn sie nicht zur Grundüberzeugung eines Menschen passen.

Aus diesem Grund ist es notwendig

a)      die eigenen Überzeugungen zu (er-)kennen und

b)      diese zu ändern, falls sie nicht zum erklärten Ziel (1 Million Euro) passen.

Bodo Schäfer empfiehlt, immer einen 500 Euro Schein bei sich zu tragen: Der soll das Unterbewusstsein trainieren, um ein Wohlstandsbewusstsein zu erzeugen, so wie eine Hantel die Armmuskulatur trainiert.

Die beste Vorbereitung für Wohlstand ist zu lernen, sich mit Geld wohl zu fühlen (Schäfer 92).

 

Ich folge Bodo Schäfers Rat und hebe 500 Euro ab und fühle mich wie Onkel Dagobert mit seinem Glückstaler.

Die Nummer des Geldscheins notiere ich.

Für alle Fälle.