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Bob

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Bob Marley läuft rauf und runter. Aus dem Würfel.

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halb voll

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Der Erste Mai, der Tag der Arbeit. Witzig, dass heute alle frei haben. Im Englischsprachigen Raum war der 1. Mai traditionell der moving day, an dem Wechsel im Beruf oder Wohnort durchgeführt wurden. Ein entscheidendes Datum also.

Wikipedia erklärt außerdem, dass die Arbeiter einer Chicagoer Fabrik im Jahre 1886 demonstrierten, weil sie mit den Arbeitsbedingungen – 12 Stunden-Tag bei 3$ – unzufrieden waren. Sie forderten einen 8 Stunden Tag bei höherer Bezahlung. Recht hatten Sie. Ich befürchte allerdings, wenn ich mein Ziel erreichen will, muss ich meine Taktzahl erhöhen.

Im Garten.

Ich sitze in der Sonne, surfe ziellos auf dem Laptop im Internet und behaupte, es sei Recherche für das Projekt.

Erkenntnis: Bereits nach vier Wochen schleicht sich das erste Motivationstief ein. Um dem entgegen zu wirken bestelle ich ein paar Bücher und recherchiere, was man gegen mangelnde Motivation tun kann.

Montagsblues oder TGIF (Thank God It’s Friday)-Phänomen scheinen sehr weit verbreitet. Ich schmökere in diesen Majority Reports. Hier wird gesprochen von Tagen, an denen der Weg zur Arbeit schwerer fällt als sonst, und was da die Stimmung heben kann. Eine Tasse Kaffee (ich hatte schon sieben heute). Die Lieblingsmusik (die Bob Marley Diskografie läuft rauf und runter). Small Talk mit Kollegen (Orell ist auf Dienstreise, bzw. in einer Besprechung. An sein Handy geht nur die Mailbox). Auf einer Internetseite lese ich nach, was ich tun kann, um mich „aus dem Stimmungstief zu reißen und die Triebfeder zur engagierten Arbeit wieder zu spannen“ (www.vorgesetzter.de/karriere/persoenlichkeitsentwicklung/motivationstief/). Sieben leichte Schritte.

Ich muss nur das positive sehen und dass das Glas halb voll ist und nicht halb leer. Probleme sollen als Herausforderungen gesehen werden. Langeweile auch? Ich schweife sogleich ab und starte Photoshop. Das halbvolle Glas will visualisiert sein.

Memo an mich selbst: Bei Gelegenheit ein T-Shirt drucken mit folgendem Motiv.

Außerdem soll ich mir realistische Ziele setzen. Es dürfen allerdings keine von außen gesetzten Erwartungen sein, sondern nur meine eigenen, inneren Ziele. Das Ziel ist nach wie vor klar.

Ich muss Abstand nehmen von Perfektionismus. Lieber mal 5 gerade sein lassen und sich auf die eigenen Stärken konzentrieren. Ich räkle mich auf der Gartenliege.

„Tun Sie Gutes und reden Sie darüber: Wenn Sie eine Arbeit gut gemacht haben, dann holen Sie sich Lob und Anerkennung dafür“. Endlich erreiche ich Orell, Geschäftsessen am Tag der Arbeit. Er ist wenig begeistert von meinem Anruf, auch, als ich ihm von dem T-Shirt Motiv erzähle. Dieser Tipp war ein Flop.

Ich muss aus meiner Routine ausbrechen, etwas Neues wagen. Ich gehe zum Kühlschrank und hole mir ein Himbeereis. Nicht Schoko. Hah!

Der letzte Tipp betrifft die Umgestaltung des Arbeitsplatzes. Der soll angenehmer werden. Soll ich jetzt den Garten umgraben? Ich gebe auf, lege das Notebook weg und mache ein kurzes Schläfchen. Frühjahrsmüdigkeit? Pollenallergie?

Später.

Es fängt an zu regnen.

Na Prima.

Dann.

Am Kicker trainiert.