Schlagwort-Archive: Erfolg

Rost, Rost, Rost.

Kontostand:                  -1228,68

Ausgaben:                     340,00

Einnahmen:                  1660,00

Verwendungszweck:       Fotos auf Leinwand, 60x90cm

Hurrraaaaa!!!

Der erste Erfolg!!!

2000 Euro Einnahmen!!!

Ich habe tatsächlich einige meiner Zombie-Bilder verkauft!!!

Okay, zurück zum Anfang und dann der Reihe nach:

Isi war gestern auf irgendeinem enorm wichtigen Vortrag (ich gestehe: Worum es genau ging, hab ich mir nicht gemerkt. Isi sagt: Typisch!). In der Pause: Smalltalk, übliches Geplänkel. Dann ging’s um Musik (Isi als Fender-Bass-Girl) und schließlich um Kunst. Jemand meinte, dass er für seine Firma noch auf der Suche sei nach originellen Bildern eines lokalen Künstlers – und Isi zog das Ipad heraus und zeigte ihm die Bilder, die ich für mein Projekt gemacht habe.

Am Ende: Er kauft 10 Bilder und zahlt dafür 2000 Euro.

Der Fotoladen meines Vertrauens druckt die Bilder für 340 Euro auf Leinwand im Format 60x90cm.

Hier noch ein paar der Favoriten:

 

Das letzte Bild ist eine Plakette, die ich auf dem Russischen Container fand: Isi meint, nachdem ich den Container so oft fotografiert habe, sei ich bestimmt radioaktiv verstrahlt. Sie vermutet illegal entsorgten Müll aus Tschernobyl.

Und dann noch das – sieht zwar very 90s aus, aber hat wohl einen nostalgischen Nerv getroffen.

Alles mit der Option, weitere Bilder zu kaufen 🙂

Zusatz: Außerdem noch 5€ bei der Aktion Mensch Lotterie gewonnen 🙂

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Effizient arbeiten

Kontostand:                  -2888,68

Ausgaben:                     00,00

Einnahmen:                   00,00

Verwendungszweck:     –

 

Warte immer noch auf das Buch von Galvez. Schmökere statt dessen eher lustlos in EQ. Emotionale Intelligenz von Daniel Goleman und schreibe weiter an Jet Stream.

Authentizität:

Monika Matschnig (Mehr Mut zum Ich: Sei du selbst und lebe glücklicher (GU Leben & Lernen Spezial, Taschenbuch – 2. März 2009) schreibt, dass man Charisma nicht erlernen kann, sondern dass es von innen heraus kommt und sich selbst entfalten muss. Was man allerdings lernen kann, ist, ein stabiles Selbstwertgefühl aufzubauen, das wiederum die eigene Ausstrahlung und schließlich die Persönlichkeit verändert. Wenn dieses Selbstwertgefühl aus einer Übereinstimmung von Fühlen, Denken und Handeln entsteht, also aus Selbstkongruenz, dann wirkt dies im positiven Sinne authentisch.

In einem Interview sagt Oliver Kahn: „Ich habe mich immer als individualistischen Teamplayer gesehen. Ale jemanden, der seine Andersartigkeit mit einbringt in die Mannschaft. Ein Team profitiert ganz eindeutig davon, wenn nicht alle gleichgeschaltet sind. Absoluter Teamgeist kann auch gefährlich sein, denn die Besonderen werden dann ganz schnell wieder eingenordet. Allerdings wird man als Einzelgänger heutzutage nicht erfolgreich sein, dazu ist die Welt viel zu komplex. Disparate Gruppen, in denen es viele verschiedene Typen und Ansätze gibt sind letztendlich erfolgreicher als Gruppen von Gleichgeschalteten. Was alle machen, ist letztlich uninteressant.“ (Focus46/2010)

Authentizität scheint die Treppe zum Erfolg zu sein:

Eine Stufe auf der Treppe zum Erfolg ist definitiv Effizienz und Priorisierung:

Letztens hatte die Lead-Sängerin einer der Bands, die an unserem Sommerfest spielten, Geburtstag – und wir wurden gebeten, ein paar Songs zu spielen. Das taten wir natürlich mit Vergnügen.

Tosender Applaus.

Anschließend die Frage: Woher nehmt ihr nur all die Zeit zum Üben?

Ein Teil der Antwort steckt bereits in der Frage: Wir nehmen uns die Zeit. Es ist nur eine Frage der Priorisierung: Gehe ich lieber in eine Kneipe und versumpfe abends bei einem Bier oder mache ich mit Freunden zusammen Musik im Keller? Sitze ich vor dem Fernseher oder schreibe ich ein Buch? Surfe ich sinnlos im Internet oder schreibe ich einen Blog?

Der andere Teil der Antwort dreht sich um den Begriff Effizienz: Das Maß des Ergebnisses unter Berücksichtigung der eingesetzten Mittel. Ein wichtiger Punkt hierbei ist, die Effizienz, d.h. den Wirkungsgrad zu erhöhen. Die Größe der erbrachten Leistung muss steigen, die Größe des Aufwandes muss sinken.

Fun Fact: Zeitmangel scheint immer noch ein Statussymbol zu sein.

Es macht sich einfach besser, wenn man ständig sagt: „ich habe keine Zeit“ (man wirkt dann wichtig) als wenn man sagt „ich habe immer Zeit“ (=ih bin leider so unwichtig im globalen Zusammenhang, dass mich niemand braucht und ich deshalb immer Zeit habe).


1 Jahr – 1 Million

Kontostand:                 00,00

Ausgaben:                    00,00

Einnahmen:                  00,00

Verwendungszweck:       –

Ich bin Critical Math. Genauer gesagt, math.critical@googlemail.com.

Mein aktuelles Projekt ist, in 1 Jahr 1 Million Euro zu verdienen. Ich will einfach nur sehen, ob ich es kann.

Partner in Crime bei dieser Sache ist mein Freund Orell. Zusammen haben wir die Spielregeln ausgearbeitet, nach denen das Projekt ablaufen soll:

  • Die Summe von 1 Million Euro muss innerhalb einer Jahresfrist auf meinem Konto sein.
  • Um das Geld zu verdienen, müssen ethisch-moralische Standards eingehalten werden: Illegale Aktivitäten wie Prostitution oder Drogenhandel scheiden ebenso aus wie legale aber moralisch verwerfliche Methoden, z.B. Der Verkauf von Handy-Klingeltönen an unschuldige kleine Kinder.
  • Ich führe genau Buch über die Ausgaben und Einnahmen des Projektes: Die Ausgaben dürfen das, was sozusagen in der „Portokasse“ ist, nicht überschreiten. Die Kosten des Projektes sollen sich also im Rahmen dessen bewegen, was man für ein normales Hobby aufwendet. Aufwändige Lagerhaltung, kostenintensive Vorleistungen, intensive Personalkosten sowie riskante finanzielle Spekulationen scheiden von vornherein aus.
  • Die 1 Million Euro soll einzig und allein durch geistiges Kapital verdient werden, d.h. durch den Verkauf einer Idee.

Noch etwas: Die Verwirklichung der Idee darf keinesfalls in Arbeit ausarten. Bei allem Zeitaufwand darf das wirkliche Leben nicht vernachlässigt werden.

Foto: Frank Schwichtenberg

Ich soll was vernünftiges machen und nicht einem Hirngespinst (1 Million Euro!) hinterher jagen, meint Isi. Zum Glück weiß sie nicht, dass es unsere ursprüngliche Idee war, die Weltherrschaft an uns zu reißen. Isi schafft es, die Tür resigniert und vorwurfsvoll gleichzeitig hinter sich zu zumachen. Türen sind wichtig. Es ist nach Mitternacht und Orell und ich sitzen augenberingt bei der achten Tasse Espresso in der Küche und feilen an unserem Plan. Isi hat uns vom Wohnzimmer aus zugehört. Ich glaube, sie schläft nie. Mia, Orells Freundin, ist schon lange nach Hause gefahren. Sie ist genauso chronisch übermüdet wie ich.


Trotzdem hatte ich in letzter Zeit so etwas wie Schlafstörungen. Eigentlich kann ich zu jeder Zeit und bei jeder Gelegenheit schlafen – nur nicht im Bett. Oft kommt es vor, dass ich spätnachts noch in den Keller gehe und Sport mache oder Schlagzeug spiele und irgendwann auf den Kinostühlen im Proberaum einnicke. Oder ich liege vor dem Fernseher, bis die Werbung für kostenpflichtige Sexhotlines kommt. Dann wache ich meistens auf und gehe ins Bett. Isi sagt, das ist eine Phase und Elvis hatte auch bizarre Schlafgewohnheiten. Und seltsame Essgewohnheiten. Manchmal ernähre ich mich nur von Powerbars.

Ich nutze die Phase nächtlicher Aktivität und bestelle im Internet ein paar Bücher zum Thema Reichtum und Erfolg. Ich denke, ein guter Ausgangspunkt sind Biografien erfolgreicher Menschen und entscheide mich für Donald Trump und sein britisches Pendant Richard Branson.

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:500_Euro_Banknoten.jpg