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Sabbatjahr

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Verwendungszweck:       –


Das Wertvollste im Leben ist die Zeit… Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

–        Bruce Lee

Was würdest du tun, wenn du ein Jahr zur freien Verfügung hättest (und trotzdem alle Rechnungen bezahlen könntest?)

Wie würdest du mit der Zeit umgehen?

Würdest du sie richtig nutzen?

Das Sabbatjahr (englisch Sabbatical) geht zurück auf einen Abschnitt der Tora. Im 3. Buch Mose heißt es hier:

Und der Herr sprach zu Mose auf dem Berg Sinai: Rede mit den Kindern Israel und sag zu ihnen: Wenn Ihr in das Land kommt, das ich Euch geben werde, dann soll das Land dem Herrn einen Sabbat feiern, eine Ruhezeit. Sechs Jahre sollst Du Dein Feld besäen und sechs Jahre Deinen Weinberg beschneiden und die Früchte einsammeln. Aber im siebten Jahr soll das Land dem Herrn einen feierlichen Sabbat halten. Da sollst Du Dein Land nicht besäen und auch Deinen Weinberg nicht bearbeiten. (3. Mose 25,1-4)

Foto: Hamed Saber from Tehran, Iran

Heutzutage wird tatsächlich das Sabbatjahr (nachdem man 6 Jahre gearbeitet hat) dazu verwendet, eine Auszeit vom regulären Berufsleben zu nehmen und sich zu regenerieren, die Akkus wieder aufzuladen.

Der römische Historiker und Senator Tacitus (58 n. Chr. –  120 n. Chr.) allerdings war dem Sabbatjahr gegenüber skeptisch: „Septinium quoque annum ignaviae datum“.

Ein Online Lateinwörterbuch klärt auf, dass ignavia die Faulheit ist.

Tacitus fand das nicht gut.

Bruce Lee hätte es bestimmt auch nicht gut gefunden.

Der Pelikan schon.

Ich verwende meine Zeit, um das Ziel 1 Million Euro zu erreichen.

Ich hoffe, die Zeit ist nicht verschwendet.

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lazy_Pelican.jpg; http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatical


Entspannung durch Ylang-Ylang

Kontostand:                  457,91

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Verwendungszweck:   Fred Gratzon, The Lazy Way to Success

Heute im Buchladen.

Konnte nicht widerstehen: The Lazy Way to Success: Ohne Anstrengung ALLES erreichen von Fred Gratzon, Lawrence Sheaff und Michael Larrass (Kamphausen, 15. März 2004) 220 Seiten, 20€

Das ALLES im Titel ist tatsächlich gesperrt gedruckt. Und lustige Bilder sind auch noch drin.

Das nenn ich mal motivierend!

„Warnung! Der Inhalt dieses Buches kann Ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellen. Sollte das hier dargestellte Wissen allgemein angewandt werden, kann dies zu unkontrollierbaren Ausbrüchen von Wohlstand, Gesundheit und Glück führen.“

Gratzon weiß schon, wie man mich kriegt. Wenn man mir einen großen roten Knopf zeigt, an dem ein Schild hängt mit „Achtung! Gefahr! Nicht drücken!“, bin ich der erste, der ihn drückt.

 

Ein Gegenentwurf zu Brian Tracy?

Faulheit vs. Harte Arbeit?

Schon die Einleitung ist betitelt mit „Der stumpfsinnige Mythos vom Erfolg durch Arbeit“. Sehr gefällig.

In Anlehnung an Brian Tracys Flight Plan findet sich als Bildunterschrift der ersten Karikatur (ein Mann, der in einer Hängematte fliegt) der Text

„Hier spricht Ihr Flugkapitän. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Flug. Sie werden sehen, dass der leichteste Weg zum Erfolg immer auch der beste ist.“ (S. 15)

Lesen in der Badewanne ist super. Ich nehme ich ein Entspannungsbad (Palmolive Aroma Therapy Absolute Relax Pflegebad mit ätherischem Öl von Ylang Ylang und Iris Extrakt). Keine Ahnung, was Ylang Ylang ist, also schnell noch bei Wikipedia recherchiert, während das Badewasser einläuft:

Ylang-Ylang (Cananga odorata) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae).

Der Name wird sowohl für die ganze Pflanze als auch für die Blüten verwendet. Ylang-Ylang bedeutet auf Malaysisch „Blume der Blumen“. Ylang-Ylang stammt ursprünglich von den Philippinen und aus Indonesien.

Aus den großen Blüten, die nur einmal im Jahr am frühen Morgen geerntet und sofort verarbeitet werden müssen, gewinnt man das ätherische Ylang-Ylang-Öl. In Asien finden Blüten und Öl auch Anwendung in der Volksmedizin. Das Holz eignet sich zum Bau von kleinen Booten, Trommeln, Hausgeräten und Kisten sowie zum Schnitzen.

Wozu das Öl gut sein soll, weiß ich immer noch nicht. Aber wenigstens lässt sich aus dem Holz eine Kiste bauen. Oder eine Trommel. Kann also gar nicht so verkehrt sein.

Ah. Heißes Wasser.

Mit Schaum.

Nachtrag zu Esperanto: Wie mich Stefan.RRR aufmerksam machte (am18.05.), heißt Million auf Esperanto milliono.

In Berlin gibt es seit 1991 sogar einen Esperantoplatz. Mittlerweile sprechen Esperanto etwa 1 milliono Menschen 😉

Quelle: http://berlin.kauperts.de/Strassen/Esperantoplatz-12055-Berlin