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Nur Gott hilft den Schlechtgekleideten

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Ich gebe meine Recherche im Flipperforum auf und mache mich weiter auf den Weg zum erfolgreichen Mann von Welt.

Sollte man in eine vernünftige, klassische Grundgarderobe zu investieren.

Mit einem Grundstock an Universalkleidungsstücken ist man auf alle Eventualitäten vorbereitet. Zumindest stiltechnisch gesehen.

Ich hab meine alten Sachen satt, und lass sie in ’nem Sack verrotten.
Motte die Klamotten ein, und dann geh ich nackt shoppen
– Peter Fox, Alles Neu

Ein neuer Anzug ist schon mal ein vernünftiger Start. Die anderen Sachen ergeben sich dann als Ergänzung dazu.

Zusätzlich Chinos und Sakkos – für den Casual Friday oder Meetings im gehobenen Freizeitstil.

Dazu noch ein paar krawattentaugliche Hemden – möglichst weiß, plus die entsprechenden dezenten Krawatten (z.B. einfarbig, Seide). Alternativen zum Hemd gibt es eigentlich nicht, wenn, dann aber Poloshirts oder leichte Rollkragenpullover. Die kann man notfalls auch zum Anzug/Jackett tragen, wenn’s eher leger sein soll. Für die kälteren Jahreszeiten: Ein klassischer Wollmantel für über den Anzug – oder auch direkt übers Hemd.

Essentiell: Schwarze Schnürschuhe. Schwarz passt immer. Am besten mehrere Paare, die unterschiedlich elegant sind.

Die Socken sollten immer dunkel sein. Nur modebewusste Italiener dürfen helle Socken tragen. Sportsocken nur zum Sport.

Abschließend noch ein paar weiße T-Shirts für alle Fälle und ein paar nicht zu ausgewaschene Jeans.

Grundsätzlich gilt: Man soll sich – soweit dies geht – in den Klamotten wohl fühlen und sie sollen zu einem passen. Sie sollen nicht zu viele verschiedene Muster aufweisen, wenig zerknittert sein, sauber sein und nicht stinken. Dann kann man wenig falsch machen.

Heute ist Sonntag (ich bin gerade vor der Hitze im Garten geflüchtet), morgen werd ich zum Klamotten-Shoppen gehen.

Jetzt erst mal in den Pool.


Meine Badehose ist eine klassisch gemusterte Surfershort. Soll ich die auch ersetzen?

Business-Treffen spielen sich wohl eher nicht in der Badehose ab.

Außer man ist bei einer großen Deutschen Versicherungsgesellschaft beschäftigt 😉

Quelle: Gansterer, Der Neue Mann von Welt; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:SwimmingPool3800ppx.jpg

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Flipper Feedback

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Ui ui ui, mein Selbstbewusstsein wird gerade untergraben – und das ausgerechnet vom (einzigen) Internetforum, in dem ich mich zu Hause fühle (besser: fühlte!).

Meine Recherche im Flipperforum war ein Flip. Äh, Flop.

Wahrscheinlich hätte ich – den alten ebay-Regeln zufolge, nach denen man immer am Sonntag Abend sein Angebot enden lassen soll – mir einen besseren Zeitpunkt für meinen Thread aussuchen sollen. Als ich einen Thread startete, in dem ich mein Projekt 1 Million Euro vorstellte (http://www.flippermarkt.de/community/forum/showthread.php?t=98466), hagelte es negative Reaktionen:

Sorry, aber was soll das Ganze?

Ich find das weder witzig noch besondern originell, macht mich doch zur Spaßbremse aber: Geht’s noch?

Und:

Schreibt will eine Million verdienen – wirkt aber, er wartet das ihm eine Million zufliegt oder vorbeigebracht wird.

Und auch noch:

Passend zur Selbstdarstellung und den verschnupften Reaktionen Anderer, denke ich sollte man die Sache so verkaufen, dass man sagt, man setzt sich als Ziel, eine Million in einem Jahr zu verdienen und will eben sehen, wie weit man auf diesem Weg kommt bzw wie weit man es schafft. So klingt das für mich schon sympatischer.

Per Privater-Mailfunktion habe ich auch noch folgende Nachricht erhalten:

HEY! Müll uzns doch hier nicht mit deinem MÜll zu! Was soll der Scheiss mit dem Millionenprojekt!

Wie ist das zu erklären?

Ich fasse zusammen:

a) Ich verderbe anderen den Spaß, indem ich versuche, 1 Million Euro zu verdienen. Wie genau mach ich das denn? Die Idee, Geld zu verdienen soll ja auch nicht witzig sein. Und originell ist sie sicher auch nicht. Ich weiß also nicht, worüber sich der gute EdE so echauffiert.

b) Ich schreibe diesen Blog seit 1. April 2011. Tag für Tag. Ich lese viele Bücher zum Thema. Ich arbeite hart an mir selbst. Wodurch erwecke ich denn den Eindruck, als würde ich erwarten, dass mir die Million zufliegt? Ich muss Lukas fragen, den alten Drachenflieger, der kennt sich aus mit Fliegen.

c) Wenn ich schreiben würde,  man setzt sich als Ziel, eine Million in einem Jahr zu verdienen und will eben sehen, wie weit man auf diesem Weg kommt bzw wie weit man es schafft. würde ich sympatischer (sic!) wirken. Ja, um Himmelswillen, was schreib ich denn die ganze Zeit? Schreib ich denn, dass ich dafür jemands Meerschweinchen töten will?

d) Die PMs (das obige Beispiel ist nur eine von acht) gehören wohl in die Rubrik Junkmail.

Fazit: Um einen musikalischen Klassiker zu zitieren:

My mind raced
And I thought what could I do?
And I knew
There was no help, no help from you

Wer hat’s geschrieben?

Hilfe ist aus dem Flipperforum wohl nicht zu erwarten.

Es ist einsam an der Spitze.

Ich muss in den Biergarten, Orell treffen (bin schon zu spät, um 18:30 war ausgemacht).