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Punch und Power

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Verwendungszweck:      Punch und Power

Bei meinem Versuch eines Paradigmenwechsels bin ich auf folgendes Buch gestoßen: Punch & Power. Was Topmanager von Spitzensportlern lernen von Andreas Sachs, Erich Schönleitner und Helmut A. Gansterer (Gebundene Ausgabe – 1. November 2003) .

Hier hat also mein alter Bekannter, Helmut Gansterer, mitgewirkt.

Meine Bergtour war schon so etwas wie eine Pause vom Millionenprojekt, und statt dessen Sport.

Erfolgreiche Menschen treiben Sport. Sagt Gansterer, sagen alle. Ich beschließe also, wieder mehr Sport zu treiben.

Nachrichten von Harald (siehe Eintrag vom 12. Juni – ich wurde als Freund aussortiert!).

Die Plagiate italienischer Markenschuhe waren ein Flop. Die Schiffscontainer mit den Schuhen kamen zwar noch vor Termin an, die Schuhe darin befanden sich allerdings in verschiedenen Verwesungszuständen.

Sein nächstes Projekt: Honig aus der Region Mondsee. Den Honig wollte er an Scheichs aus den Arabischen Emiraten verkaufen und damit reich werden. Einem – ehemals – gutem Freund von ihm ist so der Durchbruch gelungen: Er war Metzger in einem klitzekleinen Ort in Niederbayern und verkaufte dort Schnittchen mit Streichwurst. Da kam ein Manager des Münchner Flughafens vorbei, dem schmeckten die Schnittchen so gut, dass er dem Metzger anbot, einen Laden im Flughafen zu eröffnen. In besagtem Laden kam dann ein arabischer Scheich vorbei, dem schmeckten die Schnittchen so gut, dass er schwuppdiwupp den ganzen Laden kaufte, mit ins Morgenland nahm und den Metzger fürstlich dafür entlohnte (wahrscheinlich überschüttete er ihn mit Gold).

Essen denn arabische Scheiche Schweinemettwurst?

Ich mäandriere: HaraldsVerkauf von „Mondseer Honig“ ist gestoppt bevor er begonnen hat. Es gibt nicht genügend Bienen, die den Bedarf an Honig decken könnten, den seine potentiellen Kunden eventuell haben könnten. Arabische Scheichs sind bekannt dafür, dass sie Honig kiloweise essen und an ihre kleinen Äffchen verfüttern.

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Egoismus vs. Zombismus

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Gansterer schreibt, was ich selbst schon am eigenen Leib verspürt habe: Selbstbestimmung ist wichtiger als Fremdbestimmung (siehe Eintrag Zombismus). Der neue Mann von Welt blickt nicht mehr voller elitärer Verachtung auf den Rest der Welt, sondern voller Selbstbewusstsein: Er ist ein Individualist, der Standesregeln zutiefst verachtet, seinen eigenen Weg geht und dabei respektvoll seinen Mitmenschen gegenüber tritt (S. 48).

Dies macht ihn – so Gansterer – nicht unbedingt zu einem angenehmen Mitbürger, aber zu einem erfolgreichen. Dieser Erfolg basiert auf einer starken Persönlichkeit, welche wiederum zurückzuführen ist auf hartes Training und Aufrechterhaltung. Dazu ist zunächst eine besondere – positive – Art von Egoismus notwendig, die es erst möglich macht, das eigene Potenzial zu entdecken und entfalten.

Im eigentlichen Sinne bezeichnet Egoismus eine negative Eigenschaft: Eigennützigkeit, Ich-Sucht, Selbstsucht, aber auch – etwas neutraler – Eigenliebe und Ich-Bezogenheit.

Wenn jemand egoistisch handelt, dient dies uneingeschränkt dem eigenen Vorteil. Andererseits duldet der Egoist seinerseits allerdings keineswegs, wenn andere egoistisch handeln: Es gilt nicht gleiches Recht für alle, sondern der Egoist misst mit zweierlei Maß. Dadurch, dass der Egoist die Freiheit anderer einschränkt und sich selbst mehr Freiheit zugesteht, wird sein Verhalten rücksichtslos.

Eine andere Variante ist der positive Egoismus: Verhaltensweisen, die niemandem schaden und gegebenenfalls sogar einen Nutzen für die Allgemeinheit haben. Hierzu zähle ich mein Millionenprojekt. Es folgt – wie eingangs erwähnt – bestimmten ethisch-moralischen Grundsätzen und ist letztendlich doch nur eine ich-bezogene Handlungsweise.

Indem egoistisch, d.h. selbstbezogen handle und meine eigenen Bedürfnisse befriedige, soll es mir gelingen die nötige Freiheit zu erlangen, um an andere zu denken.

Nicht nur, sondern auch.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Egoismus; Der neue Mann von Welt: Ein Handbuch für Geist und Geschmack von Helmut A. Gansterer (Taschenbuch – Juli 2010)


Ein Mann von Welt werden

Kontostand:                  -1049,92

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Verwendungszweck:       Ein Mann von Welt werden

 

Ich muss meine Persönlichkeit verändern, um Erfolg zu haben. Meine jetzige Persönlichkeit hat mich zwar schon sehr weit gebracht, aber es besteht noch Optimierungspotenzial: Ich muss ein Mann von Welt werden.

Schwupps beim Internetbuchhändler meines Vertrauens „Mann von Welt“ eingegeben und einen österreichischen Autor gefunden:

Helmut Gansterer (Jahrgang 1946) war Chefredakteur beim Wirtschaftsmagazin trend und schreibt für die Magazine profil und autorevue – besonders sympathisch finde ich, dass er für letzteres 1976 eine Story über das Jaguar E Cabrio geschrieben hat.

Ein Connaisseur.

Außerdem hat er nicht nur bereits 1984 einen Geldratgeber geschrieben (Ihre persönliche Geldstrategie ’84 zusammen mit Reginald Benisch und Erika Folkes), sondern auch zehn Jahre später quasi das Gegenstück dazu: Die Kunst des Scheiterns (Edition HERANT/Sportmagazin VerlagsGesmbH 1994, mit Heinz Honies und Marga Swoboda).

Ich schätze, der Mann weiß, wovon er spricht.

 

  1. Der neue Mann von Welt: Ein Handbuch für Geist und Geschmack von Helmut A. Gansterer (Taschenbuch – Juli 2010); EUR 3,00
  2. Endlich alle Erfolgsgeheimnisse: Bitte nicht weitersagen Helmut A. Gansterer; Gebundene Ausgabe; EUR 10,73
  3. Darf man per E-mail kondolieren: Der Knigge des 21. Jahrhunderts Helmut A. Gansterer; Gebundene Ausgabe; EUR 0,85
  4. Darf man als Nackerta ins Hawelka?: Knigge für Fortgeschrittene Helmut A. Gansterer; Gebundene Ausgabe; EUR 13,00

Außerdem hat Gansterer zahlreiche rennomierte Preise gewonnen: Darf man per E-Mail kondolieren wurde 2008 zum beliebtesten Buch der NiederösterreicherInnen gewählt.

Wenn das mal nichts heißt.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_A._Gansterer