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im Schlaf lernen

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Im Schlaf schlauer werden

Ich habe ein Hirn wie ein Wal, und kann sogar im Schlaf schlauer werden:

Im Schlaf werden die Sinnesreize verarbeitet, die den ganzen Tag über auf uns einprasseln: Informationen werden neu geordnet und so langfristig verfügbar gemacht. Das geschieht nur im Schlaf. Jemand der nicht oder nur wenig schläft, schafft es nicht, diese Gedächtnisspuren entsprechend zu festigen.

Schlaf und Gedächtnis hängen noch auf eine weitere Art zusammen:

Bei Informationen, die kurz vor dem Schlafengehen aufgenommen wurden, ist die Verarbeitungstiefe besonders groß: Lernt man vor dem zu Bett gehen neue Vokabeln, ist das mit einer höheren Erinnerungsleistung verbunden als wenn man die Vokabeln am Nachmittag paukt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass diejenigen Gehirnregionen, in denen die neuen Vokabeln verarbeitet werden, tiefer schlafen, als andere Regionen. Dieser Tiefschlaf ist notwendig für die Informationsverarbeitung.

Die – für das Lernen und Behalten so wichtige – Tiefschlafphase kann zusätzlich gefördert werden durch die Verstärkung der Tiefschlafwellen des Gehirns. Werden diese elektrischen Ladungen durch Gleichstrom verstärkt, intensiviert sich die Tiefschlafphase. Je intensiver die Tiefschlafphase, desto größer der Lernerfolg.

Ob es tatsächlich funktioniert, lateinische Vokabeln zu lernen, indem man sich ein Buch unters Kopfkissen legt, darf bezweifelt werden.

Zumindest müsste es sich wohl um ein Lateinbuch handeln.

Quelle: http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-gallery.aspx?cp-documentid=150464727&page=29

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