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immer noch nichts

Kontostand:                  457,91

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…[immer noch nichts]…

Weitere Beschwerden. Orell war da, ist aber schon bald wieder gefahren, nachdem ich ihm erklärt hatte, dass ich heute nichts tue. Nicht einmal Kickern oder Schlagzeug spielen. Er meinte, er kommt wieder, wenn die Phase vorbei ist. Ich solle ihn anrufen.

Plan: Eine neue Band! Name: „Die Faulen Säue“. Wir sind so faul, dass wir nicht proben und uns auch nicht treffen. Wer doch zur Bandprobe kommt, wird rausgeworfen – der ist nicht faul genug.

Auftritte fallen auch aus. Wir sind zu faul dafür.

Und dann sind wir auch noch zu faul, um unplugged-Versionen aufzunehmen von Songs, die wir ursprünglich schon gar nicht aufgenommen hatten, weil wir zu faul waren. Ich sehe schon, das ganze hat durchaus Potenzial.

Frage: kann man „Nichts“ denken – und wenn ja, wie?


Nichts

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…[noch nichts erreicht]…

Isi ist froh, dass ich endlich einmal nichts tue: Vor allem, dass ich nicht Geld ausgebe.

Momentan ist sie nicht so richtig überzeugt vom Millionenprojekt – kein Wunder, bei einem Minus von 457,91 Euro in 2 Monaten 😦

Später. Konnte es nicht lassen und habe recherchiert. Nur kurz.

Wikipedia klärte mich auf, dass sich der Begriff Nichts sowohl in der Alltagssprache findet (aha!), als auch in der Philosophie. Ich bin schon gespannt, welche Variante Gratzon verwendet.

Der Begriff Nichts besitzt verschiedene Bedeutungen, deren Unterscheidung vor allem auf grammatikalischen Kategorien beruht:

  1. als Substantiv bedeutet „Nichts“ etwas nicht Vorhandenes, kann aber auch eine abwertende Bezeichnung für eine Person sein.
  2. als Nominalphrase bezeichnet „das Nichts“ das Gegenteil des Seins, die Leere.
  3. als Indefinitpronomen bedeutet „nichts“ so viel wie „nicht irgend(etwas)“.
  4. als Negationspartikel wird „nicht“ verwendet, um Aussagen oder Satzelemente zu verneinen.

Ziemlich abstrakt.

Ist es tatsächlich das, was Gratzon meint?

Ein eher philosophischer Aspekt:

In der formalen Logik wird „nichts“ als negierter Existenzquantor bezeichnet: Somit ist „nichts“ im Gegensatz zu „das Nichts“ kein Name, kein „singulärer Terminus“. Daraus ergibt sich wiederum die Unterscheidung zwischen den Sätzen „Nichts existiert“ (anders ausgedrückt: „Es ist nicht der Fall, dass etwas existiert“) und „Das Nichts existiert“ 🙂

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nichts.