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l’art pour l’art

Ich bin kein Fotograf, sondern Künstler.

Das macht den Unterschied.

Meine Werke lassen sich einreihen in den Stil des Grafischen Realismus:

Frei nach dem  Kunsttheoretiker Karl Pawek (Das optische Zeitalter, Olten/Freiburg i. Br. 1963, S. 58): „Der Mensch erschafft die Wirklichkeit, der Fotograf sieht sie“ steht im Vordergrund des Bildfindungskonzepts im Grafischen Realismus nicht der Mensch sondern die isolierten urbanen Stillleben, die er erschaffen hat. In der Darstellung Verbindet der Grafische Realismus den Grafikstil der 70er mit Elementen von Straßenfotografie und Urban Decay.

Der Begriff Grafischer Realismus setzt sich folgendermaßen zusammen: Der erste Teil des Begriffs bezieht sich auf die Tendenz, Bezüge zur Gegenständlichkeit zu vermeiden und sich auf Form, Farbe und innerbildliche Bezüge und Gegensätze zu beschränken. Der zweite Teil des Begriffs richtet sich gegen eine idealisierenden Darstellungen der Wirklichkeit, die statt dessen von Alltäglichkeit und Sachlichkeit geprägt ist.

Thema im Grafischen Realismus ist primär die Ästhetik der Vergänglichkeit – oft ausgedrückt durch Bilder von Rost, Korrosion, Patina, Abnutzung und Verwitterung.

Kunst um der Kunst Willen – deshalb an dieser Stelle auch kein Überblick über den aktuellen Kontostand des Projekts.

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