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Reichtum

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Isi hat die Bleistifte gefunden.

Nicht gut.

Das Wort Reichtum bezieht sich auf die Verfügbarkeit von materiellen oder immateriellen Gütern, welche das Leben bereichern. Heutzutage wird Reichtum häufig quantitativ auf Geld und Besitztümer bezogen, lässt sich aber grundsätzlich nicht auf materielle Güter reduzieren. Das entsprechende Adjektiv lautet reich (engli.: rich).

Foto: Sean Whitton (User:Xyrael)

Come to the rich side – we have cookies.

Reichtum bezeichnet den Überfluss an geistigen oder gegenständlichen Werten, insbesondere die Tatsache des Besitzes von materiellen Gegenständen. Die Bedeutung geistigen Reichtums wird häufig unterschätzt, lässt sich aber aus materieller Sicht kaum darstellen. Gesellschaftlich gesehen erfordert Reichtum die allgemein akzeptierte Übereinkunft, dass Dinge, Land oder Geld jemandem gehören und dass dieses Eigentum geschützt wird. Das Verständnis von Reichtum unterscheidet sich in verschiedenen Gesellschaften.

Das Gegenteil von Reichtum ist die Armut.

Später: Buße.

Bin noch mal zu Ikea geradelt (im Regen!) und habe heimlich die Bleistifte wieder zurückgelegt.

Ironie: Eine Ikea-Beraterin (nennt man die so?) hat mich dabei gesehen und tatsächlich gemeint, ich würde die Bleistifte klauen!

Ich war empört und kurz davor, ihr meine 500€ zu zeigen. Wer 500€ in der Tasche hat, der hat es nicht nötig, Ikea-Bleistifte zu klauen. Sie hat das wahrscheinlich schon erahnt und ließ mich unbehelligt gehen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Reichtum; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rich_tea.jpg

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Denke dich reich

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Denken.

Denken bezeichnet eine bewusste oder unbewusste geistige Betätigung, die optimalerweise in einer Erkenntnis resultiert.

reich.

reich.

Die Gebrüder Grimm klären uns in ihrem Deutschen Wörterbuch auf:

reich, adj. und adv.
1) das dem adjectiv wie dem substantiv reich zu grunde liegende goth. subst. reiks, herscher, oberster, das auch in der bedeutung mächtig, vornehm auftritt
2) die ursprüngliche bedeutung des wortes: einem herscher oder mächtigen gemäsz, zukommend, mit ihm verbunden; besonders auch auf hohe geburt und vornehmen stand weisend.

3) die in der vorigen bedeutung mitliegende vorstellung des begüterten, mit besitz überflüssig versehenen.

(nach Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimmhttp://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/DWB/wbgui_py?lemid=GS42880

Wie hängen nun denken und reich zusammen? Wie kann man durch denken reich werden, durch eine abstrakte Tätigkeit konkrete Ergebnisse erzielen? Napoleon Hills Trick ist, dass er positiv denkt.

In der – esoterischen – Richtung des Positiven Denkens soll durch permanente positive Gedanken eine permanente positive Grundstruktur des Denkens geschaffen werden. Dies geschieht durch Affirmationen, Merksätze, die mantraartig heruntergebetet werden oder Visualisierungen, d.h. durch meditative Konzentration auf bestimmte Vorstellungsbilder, oder auch durch Autosuggestion. Die erzeugten gewohnheitsmäßigen Denkmuster haben nun Auswirkungen auf die Gehirnaktivität. Der daraus resultierende Optimismus hat zunächst einmal eine höhere Zufriedenheit des Individuums zur Folge, und somit auch eine höhere Lebensqualität. Andererseits färbt diese positive Grundeinstellung auch ab auf die jeweilige Umgebung, die Lebenssituation, die unmittelbare und auch die weitere Umwelt. Wer positiv denkt, dem passieren positive Dinge (siehe auch den entsprechenden Wikipedia-Artikel unter http://de.wikipedia.org/wiki/Positives_Denken).

Foto: Amrsalemsmartvillages

Hier stellt sich die Frage, ob ich das, was auf der Mikroebene des Organismus funktioniert, ebenso auf der Makroebene umsetzen kann: Kann ich reich werden, einfach dadurch, dass ich mich reich denke? Sind meine Gedanken tatsächlich so stark?

Orell war da. Er meinte, ich könne nicht mal beim Kickern irgendetwas auf einer Mikroebene zu stande bringen. 😦

Foto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Think_Tank.JPG


Die reichsten Deutschen

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Verwendungszweck:       Manager Magazin Spezial – Die 500 reichsten Deutschen

Das Manager Magazin liest sich ernüchternd. Die Studie Vermögen in Deutschland zeigt, wo der Reichtum der Reichen herkommt. Gewertet wurden Haushalte mit einem frei verfügbaren Finanzvermögen von mindestens 200 000 Euro. Also 800 000 unter meinem erklärten Ziel.

Der Studie zufolge erhielten 30% der Befragten ihr Vermögen durch Erbschaft, 8% durch Immobilien (oder Lottogewinne – eine witzige Kombination, hier wäre eine detailliertere Aufschlüsselung interessant) und 7% durch Heirat. 55% der Reichen kamen durch Erwerbstätigkeit zu ihrem Vermögen, davon wiederum sind 8% abhängig erwerbstätig und 47% selbstständig. Die Studie bildet lediglich 3% aller Haushalte in Deutschland ab.

Statistisch betrachtet stehen meine Chancen also schlecht: Ich muss es in die oberen 3% schaffen und das innerhalb einer Gruppe, die nur 47% davon ausmacht.

Erbschaft scheidet aus, da es in unserer Familie nichts zu erben gibt. Heirat scheidet ebenfalls aus, da ich lieber mit Isi arm und glücklich bin als mit einer anderen Frau reich und unglücklich. Am besten wäre es natürlich, mit Isi zusammen reich und glücklich zu sein.

Immobilienspekulationen sind einerseits riskant, andererseits finanzintensiv und kommen folglich auch nicht in Frage. Hätte ich die 7,50 Euro nicht für das Magazin ausgegeben, könnte ich davon Lotto spielen.

Memo an mich selbst: Bei Gelegenheit Lotto spielen.

Oder doch Poker 😉


1 Jahr – 1 Million

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Ich bin Critical Math. Genauer gesagt, math.critical@googlemail.com.

Mein aktuelles Projekt ist, in 1 Jahr 1 Million Euro zu verdienen. Ich will einfach nur sehen, ob ich es kann.

Partner in Crime bei dieser Sache ist mein Freund Orell. Zusammen haben wir die Spielregeln ausgearbeitet, nach denen das Projekt ablaufen soll:

  • Die Summe von 1 Million Euro muss innerhalb einer Jahresfrist auf meinem Konto sein.
  • Um das Geld zu verdienen, müssen ethisch-moralische Standards eingehalten werden: Illegale Aktivitäten wie Prostitution oder Drogenhandel scheiden ebenso aus wie legale aber moralisch verwerfliche Methoden, z.B. Der Verkauf von Handy-Klingeltönen an unschuldige kleine Kinder.
  • Ich führe genau Buch über die Ausgaben und Einnahmen des Projektes: Die Ausgaben dürfen das, was sozusagen in der „Portokasse“ ist, nicht überschreiten. Die Kosten des Projektes sollen sich also im Rahmen dessen bewegen, was man für ein normales Hobby aufwendet. Aufwändige Lagerhaltung, kostenintensive Vorleistungen, intensive Personalkosten sowie riskante finanzielle Spekulationen scheiden von vornherein aus.
  • Die 1 Million Euro soll einzig und allein durch geistiges Kapital verdient werden, d.h. durch den Verkauf einer Idee.

Noch etwas: Die Verwirklichung der Idee darf keinesfalls in Arbeit ausarten. Bei allem Zeitaufwand darf das wirkliche Leben nicht vernachlässigt werden.

Foto: Frank Schwichtenberg

Ich soll was vernünftiges machen und nicht einem Hirngespinst (1 Million Euro!) hinterher jagen, meint Isi. Zum Glück weiß sie nicht, dass es unsere ursprüngliche Idee war, die Weltherrschaft an uns zu reißen. Isi schafft es, die Tür resigniert und vorwurfsvoll gleichzeitig hinter sich zu zumachen. Türen sind wichtig. Es ist nach Mitternacht und Orell und ich sitzen augenberingt bei der achten Tasse Espresso in der Küche und feilen an unserem Plan. Isi hat uns vom Wohnzimmer aus zugehört. Ich glaube, sie schläft nie. Mia, Orells Freundin, ist schon lange nach Hause gefahren. Sie ist genauso chronisch übermüdet wie ich.


Trotzdem hatte ich in letzter Zeit so etwas wie Schlafstörungen. Eigentlich kann ich zu jeder Zeit und bei jeder Gelegenheit schlafen – nur nicht im Bett. Oft kommt es vor, dass ich spätnachts noch in den Keller gehe und Sport mache oder Schlagzeug spiele und irgendwann auf den Kinostühlen im Proberaum einnicke. Oder ich liege vor dem Fernseher, bis die Werbung für kostenpflichtige Sexhotlines kommt. Dann wache ich meistens auf und gehe ins Bett. Isi sagt, das ist eine Phase und Elvis hatte auch bizarre Schlafgewohnheiten. Und seltsame Essgewohnheiten. Manchmal ernähre ich mich nur von Powerbars.

Ich nutze die Phase nächtlicher Aktivität und bestelle im Internet ein paar Bücher zum Thema Reichtum und Erfolg. Ich denke, ein guter Ausgangspunkt sind Biografien erfolgreicher Menschen und entscheide mich für Donald Trump und sein britisches Pendant Richard Branson.

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:500_Euro_Banknoten.jpg