Schlagwort-Archive: Sport

Sag mir, mit wem du umgehst…

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Der Vorteil eines Referenzsystems liegt klar auf der Hand: Ich muss meine persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten nicht erst alle aufzählen, sondern nutze die Kraft der Assoziation.

Wenn ich als Referenzsystem also allgemein „Sport“ wähle, so muss ich vorsichtig sein. Das Internet spuckt hierzu folgende Assoziationen aus (http://www.assoziations-blaster.de/info/Sport.html):

Esprit schrieb am 23.2. 2002 um 11:27:39 Uhr zu Sport

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sport, athletische Spiele oder Tests der Fähigkeit aufgenommen hauptsächlich für die Ablenkung von denen, die teilnehmen oder die, die sie beobachten. Die Strecke ist groß; normalerweise jedoch wird die Bezeichnung auf jedes mögliches Spiel, Pastime, Übung, Spiel oder Wettbewerb, der unter gegebenen Richtlinien, zuhause oder draußen, an einer Einzelperson oder an einer Teamgrundlage, mit oder ohne Konkurrenz, aber das Benötigen von Fähigkeit und von irgendeinem Formular der körperlichen Anstrengung durchgeführt wird eingeschränkt. Irgendein Sport, wie Jagd, Fischen, Betrieb und Schwimmen, berechnet von den Rhythmen und von den Arbeit Anforderungen der ursprünglichen täglichen Lebensdauer. Einige, wie Riding, schießend, das javelin oder Archery werfend berechnen von der frühen militärischen Praxis. Noch andere, wie das Verpacken, wrestling und springend, entstanden aus den spontanen Herausforderungen und den gelegentlichen Feindseligkeiten, die menschliche Abhängigkeit begleiten.

 

Das hört sich kompliziert an. So denkt also das Internet über den Sport. Und die negativen Seiten kennt es auch, sogar ziemlich genau:

Basti2 schrieb am 25.6. 2001 um 21:33:10 Uhr zu Sport

Bewertung: 2 Punkt(e)

Sport ist heute di banalste Art der Volksverdummung. Geht in die Fitness-Studios, schafft euch fette Muskeln an, die euch Erfolg versprechen! Spielt Fußball, auf dass ihr fette Knete verdient wie die elf Vollidioten, die sich Nationalspieler nennen! Spielt Tennis bis das Rückgrat bricht! Es lebe der Sport, es lebe der Profit!

Sport verspricht also Erfolg und Geld. Wenn ich genau darüber nachdenke, dann ist das doch im Sinne meines Millionen-Projektes. Wenn man sich Sportgroßereignisse wie die Fußball WM ansieht, ist der Mass-Appeal auch gegeben.

Auch was Frauen so einfällt zum Thema Sport weiß es:

heiße milch schrieb am 27.5. 2001 um 21:07:16 Uhr zu Sport

Bewertung: 4 Punkt(e)

sport, der duft von billigem deodorant und mädchenschweiß in der umkleidekabine,Orellas rosafarbene schenkel in der schwarzen turnhose, und dann die verhassten ballspiele, sich in zwei reihen aufstellenmüssen und GEWÄHLT WERDEN, immer die angst vorm übrigbleiben, wenn man in der schulischen beliebtheitsskala grade nicht ganz oben war, und dann den fetten medizinball voll gegen die brille. der braungebrannte sportlehrer hält sich für turnvater jahn und macht auf zirkeltraining, man ist grade dreizehn und die neugewachsenen brüste wackeln peinlich unter dem weißen t-shirt, noch zu klein fürn bh, aber zu groß für eine unbefangene runde um den sportplatz, gekicher von den jungs. werfen. mädchen können nicht werfen. warum eigentlich können mädchen nicht werfen?

 

Heiße Milch hat hier wohl ein paar negative Kindheitserfahrungen verarbeitet. Ich muss anscheinend sehr vorsichtig sein, bei welchen Personen ich welches Referenzsystem erwähne. Es ist wohl besser, wenn ich das Referenzsystem etwas präzisiere. Eines meiner Referenzsysteme ist Karate. Dazu weiß das Internet nichts. Hier meine Assoziationen: Kampf, Sieg oder Niederlage, Härte, Fairness, Meditation, weiße Anzüge und schwarze Gürtel, Meister und Schüler, Überlegenheit, Nachdenken, Konzentration, alles andere vergessen, Fokus!, barfuß, Höflichkeit, verbeugen, Respekt.

Hoffentlich werden diese Assoziationen auch bei anderen geweckt, wenn ich mich auf dieses Referenzsystem beziehe.

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Chronische Übermüdung

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Ich bin chronisch übermüdet.

Selbst verschuldet. Ich könnte das ändern.

Grundsätzlich gehe ich nicht vor 24:00 Uhr ins Bett – entweder mache ich Sport, Musik oder lese – und am nächsten Morgen reißt mich dann der Wecker unerbittlich aus der Tiefschlafphase. Meine Strategie gegen den Schlafmangel: Immer, wenn gerade nichts zu tun ist, schlafe ich. Ich selbst rede mir ein, dass ich wie ein Tiger vor dem großen Sprung bin, der ihm die Beute oder das Überleben in der Flucht sichert. Isi ist ziemlich genervt davon, denn Konversation im eigentlichen Sinne ist mit mir nur selten möglich. Nämlich dann, wenn ich gerade nicht schlafe, bzw. dann, wenn ich gerade nicht müde bin.

Beides sind seltene Momente.


neuer Anzug

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Hab den neuen Anzug abgeholt 🙂

Literaturtipp: Raus aus den alten Schuhen – Dem Leben eine neue Richtung geben von Robert Betz (Gebundene Ausgabe – 13. Mai 2008).

Pressestimmen

  • Der bekannte Psychologe und Lebenslehrer macht Mut zur ehrlichen Bestandsaufnahme des eigenen Lebens und zeigt: der Ausstieg aus alten Mustern, Programmen und Gewohnheiten ist möglich! (Bio )
  • Dieses Buch erläutert auf prägnante Weise, wie man eingefahrenen Mustern entkommt, schädliche Gewohnheiten aufgibt und Wohlstand und Erfolg erlangt. (Body & Mind )

Kurzbeschreibung

„Mit Siebenmeilenstiefeln ins perfekte Leben

Ein mitreißendes Motivationsbuch und eine zeitgemäße Methode der Selbstverwirklichung. Leicht verständlich, unterhaltsam und überzeugend zeigt der bekannte Lebenslehrer Wege auf, wie wir unser gesamtes inneres Potenzial ausschöpfen und ganzheitliches Lebensglück gewinnen können.

Jeder Mensch besitzt einen Schrank voller „alter Schuhe“ – verstaubte Denk- und Verhaltensmuster und Gewohnheiten, die sich unbewusst eingenistet haben und eigentlich nur noch Hemmschuhe sind: Perfektionismus, chronischer Zeitmangel, das Gefühl, sich für andere aufopfern zu müssen usw. Höchste Zeit, Inventur zu machen und diesen Schrank endlich gründlich zu entrümpeln!
Ein Buch für jeden, der in sich noch echte Neugier auf das Leben verspürt und den Mut hat, sich den wesentlichen Fragen seines Daseins zu stellen.“ (http://www.amazon.de/Raus-aus-den-alten-Schuhen/dp/3778791958/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1312285302&sr=8-1)

Das ist doch was für mich!

Gleich durchgelesen: Ich kann zwar nicht alles nachvollziehen, was Robert Betz da schreibt, aber grundsätzlich gibt er wertvolle Tipps, wie man sein Leben zufriedener gestalten kann.

Anschließend gelaufen, wieder 2km.

Danach: Mit Orell, Lukas und Syl gekickert. Langsam werden wir alle so gut, dass es schon beginnt, uns milde zu langweilen 😉


Barfuß auf dem Feldweg

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Verwendungszweck:       Merrell Laufschuhe

Mit dem Sport ist es mir ernst.

Alle erfolgreichen Menschen treiben Sport. Sport scheint so etwas wie die Grundvoraussetzung für den Erfolg zu sein. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. (BTW: äußerst gelungener Markenname: – Anima Sana In Corpore Sano!).

Ich mache mir die Gewohnheiten erfolgreicher Menschen zu eigen, um selbst erfolgreich zu werden.

Habe heute Merrell Laufschuhe gekauft – zum Barfußlaufen.

Die Theorie: Wenn man herkömmliche, perfekt gedämpfte Laufschuhe verwendet, entwickelt man dadurch einen unnatürlihen Laufstil. Die Füße gewöhnen sich an eine Federung, die sie im (Büro-)Alltag nicht haben. Kleine Muskeln an den Fußgelenken verkümmern. Es kommt zu Haltungsschäden und damit verbundenen Schmerzen.

Die Lösung: So genannte Barfußlaufschuhe mit minimaler Dämpfung. Das Laufen trainiert hier den Gleichgewichtssinn ebenso wie die Mikromuskeln. Es ist zwar am Anfang anstrengend, dafür ist der ERfolg aber nachhaltig.

Die Praxis: Bin gleich „um unser Haus“ gelaufen (Strecke ca. 2km). Die Kinder haben mich vom Baumhaus aus angefeuert. Anschließend: Muskelkater. Ich bin zwar Sport gewohnt, aber a) noch angeschlagen vom Wochenende und b) mit gut gedämpften Schuhen.

Muskelkater an Stellen, wo ich gar nicht wusste, dass da Muskeln sind.

An Stellen, wo ich nicht einmal wusste, dass da Stellen sind.


Punch und Power

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Ausgaben:                     7,14€ plus 3€ Porto

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Verwendungszweck:      Punch und Power

Bei meinem Versuch eines Paradigmenwechsels bin ich auf folgendes Buch gestoßen: Punch & Power. Was Topmanager von Spitzensportlern lernen von Andreas Sachs, Erich Schönleitner und Helmut A. Gansterer (Gebundene Ausgabe – 1. November 2003) .

Hier hat also mein alter Bekannter, Helmut Gansterer, mitgewirkt.

Meine Bergtour war schon so etwas wie eine Pause vom Millionenprojekt, und statt dessen Sport.

Erfolgreiche Menschen treiben Sport. Sagt Gansterer, sagen alle. Ich beschließe also, wieder mehr Sport zu treiben.

Nachrichten von Harald (siehe Eintrag vom 12. Juni – ich wurde als Freund aussortiert!).

Die Plagiate italienischer Markenschuhe waren ein Flop. Die Schiffscontainer mit den Schuhen kamen zwar noch vor Termin an, die Schuhe darin befanden sich allerdings in verschiedenen Verwesungszuständen.

Sein nächstes Projekt: Honig aus der Region Mondsee. Den Honig wollte er an Scheichs aus den Arabischen Emiraten verkaufen und damit reich werden. Einem – ehemals – gutem Freund von ihm ist so der Durchbruch gelungen: Er war Metzger in einem klitzekleinen Ort in Niederbayern und verkaufte dort Schnittchen mit Streichwurst. Da kam ein Manager des Münchner Flughafens vorbei, dem schmeckten die Schnittchen so gut, dass er dem Metzger anbot, einen Laden im Flughafen zu eröffnen. In besagtem Laden kam dann ein arabischer Scheich vorbei, dem schmeckten die Schnittchen so gut, dass er schwuppdiwupp den ganzen Laden kaufte, mit ins Morgenland nahm und den Metzger fürstlich dafür entlohnte (wahrscheinlich überschüttete er ihn mit Gold).

Essen denn arabische Scheiche Schweinemettwurst?

Ich mäandriere: HaraldsVerkauf von „Mondseer Honig“ ist gestoppt bevor er begonnen hat. Es gibt nicht genügend Bienen, die den Bedarf an Honig decken könnten, den seine potentiellen Kunden eventuell haben könnten. Arabische Scheichs sind bekannt dafür, dass sie Honig kiloweise essen und an ihre kleinen Äffchen verfüttern.