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im Schlaf lernen

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Im Schlaf schlauer werden

Ich habe ein Hirn wie ein Wal, und kann sogar im Schlaf schlauer werden:

Im Schlaf werden die Sinnesreize verarbeitet, die den ganzen Tag über auf uns einprasseln: Informationen werden neu geordnet und so langfristig verfügbar gemacht. Das geschieht nur im Schlaf. Jemand der nicht oder nur wenig schläft, schafft es nicht, diese Gedächtnisspuren entsprechend zu festigen.

Schlaf und Gedächtnis hängen noch auf eine weitere Art zusammen:

Bei Informationen, die kurz vor dem Schlafengehen aufgenommen wurden, ist die Verarbeitungstiefe besonders groß: Lernt man vor dem zu Bett gehen neue Vokabeln, ist das mit einer höheren Erinnerungsleistung verbunden als wenn man die Vokabeln am Nachmittag paukt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass diejenigen Gehirnregionen, in denen die neuen Vokabeln verarbeitet werden, tiefer schlafen, als andere Regionen. Dieser Tiefschlaf ist notwendig für die Informationsverarbeitung.

Die – für das Lernen und Behalten so wichtige – Tiefschlafphase kann zusätzlich gefördert werden durch die Verstärkung der Tiefschlafwellen des Gehirns. Werden diese elektrischen Ladungen durch Gleichstrom verstärkt, intensiviert sich die Tiefschlafphase. Je intensiver die Tiefschlafphase, desto größer der Lernerfolg.

Ob es tatsächlich funktioniert, lateinische Vokabeln zu lernen, indem man sich ein Buch unters Kopfkissen legt, darf bezweifelt werden.

Zumindest müsste es sich wohl um ein Lateinbuch handeln.

Quelle: http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-gallery.aspx?cp-documentid=150464727&page=29

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Walfische

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Wale sind gar keine Fische. Sie atmen nicht durch Kiemen, sondern besitzen – wie alle Säugetiere – Lungen. Wenn sie einatmen wollen, müssen sie das an der Wasseroberfläche tun. Wenn sie ausatmen, schießt aus einem Loch an ihrem Rücken eine Wasserfontäne heraus. Erst wenn sie Luft geholt haben, können sie wieder abtauchen zum Meeresgrund.

Bei Säugetieren wird die Atmung unbewusst durch das Gehirn gesteuert, deshalb atmen wir auch im Schlaf noch. Bei Walen ist das anders: Wale müssen bewusst ein- und ausatmen, ihr Gehirn muss sozusagen permanent aktiv sein.

Wann schlafen Wale dann?

Gar nicht.

Zumindest nicht richtig.

Bei Walen ist immer mindestens eine Gehirnhälfte hellwach und sorgt für die Atmung. Die andere kann sich getrost ausruhen. Nach etwa zwei Stunden weckt dann die eine Gehirnhälfte die andere und es ist Schichtwechsel.

Das gleiche trifft auf die Augen zu: Wale haben immer ein Auge offen – nämlich das, das der gerade aktiven Gehirnhälfte gegenüber liegt. So können Wale auch im Schlaf (besser: Halbschlaf) schwimmen und etwaigen Hindernissen ausweichen (Eisbergen, der Titanic).